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Maria Montessori Seite 2 |
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Die Frage, wie müsste eine "Schule für alle Kinder" aussehen, beschäftige sie von da an zeitlebens. In den nächsten Jahren entstehen in Italien überall neue Wohngebiete, so auch im Quartier San Lorenzo. Durch Spekulation und Wucher werden viele Baukomplexe nur zum Teil fertig. Um Mieten sicherzustellen, werden nur Familien aufgenommen bei denen beide Elternteile arbeiten. Die Kinder dieser Familien waren unbeaufsichtigt, trieben Unfug auf den Strassen und verwahrlosten zusehends. Maria Montessori sah eine Möglichkeit ihre Arbeitsmethode und Pädagogik bei gesunden Kindern anzuwenden. Sie gründete am 6. Januar 1907 das erste Kinderhaus "La casa dei bambini" in San Lorenzo. Das Kinderhaus wurde bald in ganz Italien bekannt und zog viele Besucher an.
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Neue Kinderhäuser wurden eröffnet. Aufgrund des grossen weltweiten Interesses hielt sie 1909 ihren ersten Ausbildungskurs für Lehrpersonen. Ihr Buch "Il Methodo" wird innert kürzester Zeit in zwanzig Sprachen übersetzt.
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Ab 1912 widmen sich Maria und Mario Montessori (ihr Sohn) der Weiterentwicklung und Erweiterung der Montessori-Methode. Innerhalb weniger Jahre war sie auf der ganzen Welt bekannt. Auf ihren zahlreichen Reisen leitete sie regelmässig Ausbildungskurse, hielt Vorträge und schrieb Bücher. Ihr ganzes Leben lang setzte sie sich für die Würde und Rechte der Kinder ein. Sie starb am 6. Mai 1952 in Holland. |
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Maria Montessori hat mit Ihrer Pädagogik der kindlichen Eigenaktivität eine einflussreiche internationale Bewegung ins Leben gerufen. Auf der ganzen Welt wird ihr Gedankengut in Kindergärten und Schulen weiter getragen und das von ihr entwickelte didaktische Material eingesetzt, das dem Kind selbsttätiges Lernen ermöglicht. |
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Sohn Mario Montessori hat nach dem Tod seiner Mutter die Montessori-Bewegung weiter geleitet, ganz im Sinne seiner Mutter. |
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